Projekt "Haus der Gemeinde"
Geschätzte Neuendörfer Bürger, Einwohner und Gäste
Herzliche Willkommen auf der Seite des "Haus der Gemeinde". Hier erfahren Sie laufend die aktuelle Situation des Projektes "Haus der Gemeinde", bei welchem die Bürgergemeinde die Liegenschaft Dorfstrasse 70 in Zusammenarbeit mit der Einwohnergemeinde saniert und erweitert, sodass - mit Ziel Herbst 2028 - die Einwohnergemeindeverwaltung an diesen Standort umziehen kann.
Nachfolgend der Projekt-Verlauf in rückwärts-chronologischer Reihenfolge, beginnend mit dem aktuellsten Stand.
Um die Projektentwicklung aufzuzeigen sind ebenso historische Zwischenstände sowie deren Pläne nachfolgend aufgeführt, welche ggfs. zwischenzeitlich geändert & überarbeitet wurden oder gar nicht mehr gültig sind. Grundsätzlich gilt die aktuellste Variante - sich auf dieser Seite zuoberst befindend.
03. September 2026 - a.O. Bürgergemeindeversammlung zur Kreditsprechung
Am 03. September fand in der Dorfhalle eine ausserordentliche Bürgergemeindeversammlung statt, an welcher - unter anderem - über den Kredit des Haus der Gemeinde entschieden wurde. Dabei fanden sich 23 BürgerInnen sowie einige wenige Gäste ein und berieten während ca. 1h über den Kredit. Der Bürgergemeindepräsident stellte dabei das aktuelle Projekt, dessen Planungsstand, Zeitplan sowie Kostenrechnung detailliert vor. Seitens Einwohnergemeinderat nahm Peter Grossenbacher als Verantwortlicher des Einwohnergemeinde-Bauausschusses teil. Weiters war sowohl das Planungsbüro Schenker, Guido Schenker und Alex Bärtschi als auch Dominik Langenstein anwesend, welcher das Projekt als Fachberater bezüglich Ortsbildverträglichkeit begleitet.
Der Bürgergemeindepräsident informierte darüber, dass sowohl das Gespräch mit der Raiffeisenbank Gäu-Bipperamt zur Finanzierung als auch mit dem Volg positiv geführt wurde. Der Volg hat hierbei signalisiert, dass sie den Laden parallel um-/ausbauen wollen. Weiter wurde auch mit den Anwohnern bezüglich Baustelleninstallationsplatz, Überbaurecht, etc. das Gespräch geführt.
Besonderer Fokus lag hierauf auf dem Heizungsersatz, welcher aus Sicht des Bürgerrates sinnvoll ist, sowohl aufgrund des Alters der aktuellen Öl-Heizung als auch der schlechten Integrierbarkeit des notwenigen Kamins. Aus diesem Grund wird sich der Bürgerrat gemeinsam mit den Planern und Experten um einen zweckdienlichen Heizungsersatz bemühen.
Der Souverän entschied über folgende Anträge:
- Überdachung südliche Lagerfläche (unter Vorbehalt der Ausnahmebewilligung der kommunalen Baukommission aufgrund der Übernutzung) --> Einstimmig mit 1 Enthaltung
- Heizungsersatz --> Einstimmig
- Kredit über 3'700'000.- für den Umbau des "Haus der Gemeinde" --> Einstimmig
Der Bürgerrat dankt dem Souverän ganz herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen.
Als nächster Schritt wird das Baugesuch im Herbst/Winter 2026 eingereicht, die Submissionen gestartet als auch die Diskussionen resp. Wünsche der Einwohnergemeinde weiter verfeinert. Aktuell geplanter Baubeginn ist gemäss aktueller Planung Sommer 2027 um den Wunschbezugstermin von Herbst 2028 einhalten zu können.
Sommer 2026 - ISOS, Ortsbildschutz & Gründung Bauauschuss
Da sich das Gebäude in der Kernzone sowie Neuendorf sich im ISOS (Inventar schützenwerter Ortsbilder Schweiz) befindet, wurde im Rahmen der Vorbereitungen bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt ein Experten-Gutachten bezüglich Ortsbildverträglichkeit eingeholt. Hieraus haben sich einige Anpassungen an der Gebäudehülle, insbesondere der Lukarnen, Fensterplatzierung als auch der Westfassade (Seite Allmendstrasse) ergeben. Ebenso wurde der rückwärtige Bereich des Volgs, welcher heute gänzlich witterungs-ungeschützt und einsehbar ist, durch einen Sichtschutz eingefriedet.
Gemeinsam mit der Einwohnergemeinde Neuendorf wurde ein Bauausschuss gegründet, in welchem Vertreter der Behörden, Architekt, etc. Einsitz nehmen. Gemeinsam mit der Einwohnergemeinde, als künftige Mieterin, wurden weitere Anpassungen am Raumprogramm vorgenommen.
Frühling 2026 - Die Einwohnergemeinde sagt "JA"
Am 12. Mai 2026 hat die Einwohnergemeindeversammlung anlässlich der ausserordentlichen Gemeindeversammlung den nächsten Schritt gemacht:
Der Einwohnergemeinde-Souverän ist dem Antrag des Einwohnergemeinderates (Bericht & Antrag Einwohnergemeinderat) gefolgt und hat einstimmig zugestimmt, die Verwaltung in das "Haus der Gemeinde" zu verlegen.
Winter 2025 - Meinungsumfrage
Im Zeitraum Oktober bis Dezember 2025, in welchem das Projekt "Haus der Gemeinde" auch in der Dorfzytig vorgestellt wurde, wurde auf der Website hier eine freiwillige Umfrage durchgeführt. Dabei hat ergeben, dass:
- 91% (51 Pers.) der Abstimmenden das Projekt für geeignet halten und FÜR einen Umzug der Einwohnergemeindeverwaltung in die Liegenschaft Dorfstrasse 70 sind
- 9% (5 Pers.) der Abstimmenden das Projekt für nicht geeignet halten für eine Platzierung der Gemeindeverwaltung an der Dorfstrasse 70
Wir bedanken und bei allen Teilnehmern der Umfrage.
Herbst 2025 - Konzept
Flächen / Innenausbau
Die Arbeitsflächen sind flexibel und modular vorgesehen: So können entweder diskrete Einzel-/Doppelbüros oder aber auch Gruppenbüros erstellt werden. Selbstverständlich ist auch eine hybride Form durch einen Mix beider möglich. Ebenfalls, wie von der der Einwohnergemeinde gewünscht, sind WC-Anlagen, Aufenthaltsraum, grosses und kleines Sitzungszimmer als auch ein diskreter Schalter für die Laufkundschaft im Konzept enthalten. Der Wartebereich ist so gestaltet, dass bei diskreten Angelegenheiten auch das kleine Sitzungszimmer genutzt werden kann.
Gesamthaft verfügt das «Haus der Gemeinde» über ca. 480m2 (Gemeindeverwaltung im PS1: ca. 427m2), die Ausbaufähigkeit eine Fläche bis 606m2 zur weiteren Nutzung zulässt.
Statisch, arbeitsergonomisch (u.A. Bürogrösse gemäss Arbeitsgesetz), brandschutztechnisch, gleichstellungs-gerecht als auch auf eine ganze Reihe weiterer Vorgaben und Richtlinien wurden das Konzept positiv vorgeprüft.
Architektonische Würdigung
Auch architektonisch wurde dem Dorfbild Rechnung getragen. Der geplante modulare Holzaufbau soll an die bestehende Dorfstruktur angegliedert werden. Selbstverständlich trägt das «Haus der Gemeinde» den ortsbaulichen Anforderungen vollumfänglich Rechnung.
Frühling 2025 - Projektstart
Projekt "Haus der Gemeinde"
Im Frühjahr 2025 hat der Bürgerrat einen weiteren Anlauf unternommen, die Einwohnergemeinde von den einem Umzug und deren positiven Aspekten für beide Seiten zu überzeugen. Schnell hat sich gezeigt, dass der Raumbedarf der Verwaltung sich verändert hat: Wurden 2021 total 7 Arbeitsplätze benötigt sind es nun deren 13 - 14 inklusive Lehrlings- und Technischer Dienst-Arbeitsplätze. Die Bürgergemeinde hat gemeinsam mit dem Architekturbüro Schenker innerhalb 5 Monaten ein von Grund auf neues Projekt erarbeitet, welches sämtlichen Bedürfnissen der Einwohnergemeinde sowie deren Verwaltung Rechnung trägt: Das «Haus der Gemeinde»
Planungs-Grundwerte
Das Konzept des «Haus der Gemeinde» basiert auf folgenden Grundwerten.
Der Kern des Konzeptes spielt dabei das bis ins Dachgeschoss gezogene Treppenhaus inkl. Lift, welches alle drei Stockwerke der Einwohnergemeinde unabhängig erschliesst, was einen ungestörten Schalterbetrieb im 1. OG, das konzentrierte Arbeiten im 2. OG und auch die Nutzung des Dachgeschosses (aktuelle Nutzung noch nicht definiert) sicherstellt.
Hintergrund & Historie
Am 15. September 2017 erwarb die Bürgergemeinde die Liegenschaft «Dorfstrasse 70» von der Raiffeisenbank. Das Gebäude, an verkehrstechnisch idealer Lage, sollte kein Spekulationsobjekt werden. Vielmehr erhoffte die Bürgergemeinde, mit diesem Kauf die Basis zu legen für einen längerfristigen Weiterbetrieb des Volg-Ladens mit der Postagentur wie auch des Bancomaten, zum Nutzen einer breiten Dorfbevölkerung. Aufgrund des durch den Wegzug der Raiffeisenbank leergewordenen Obergeschosses wurde damals mit der Einwohnergemeinde mündlich vereinbart, einen Umzug der Verwaltung an die Dorfstrasse in Angriff zu nehmen.
Aufgrund der aktuellen Platzierung der Einwohnergemeindeverwaltung in einem Schulgebäude, mitten auf dem Schulareal, zeigten sich bereits 2017 Synergien: Einerseits zur Entflechtung von Verwaltung und Schulareal als auch der stark gestiegene Raumbedarf der Primarschule. Eine Rückführung des aktuellen Verwaltungsstandortes im PS1 (Primarschulhaus 1) in den Schulbetrieb würde die knappe Raumsituation massgeblich entlasten.
In den vergangenen Jahren hat die Bürgergemeinde basierend auf dem Raumprogramm der Einwohnergemeinde mehrere Projekte entwickelt. Dem anfängliche Raumbedarf der Einwohnergemeindeverwaltung, welcher dem aktuellen Platz im PS1 entspricht (ca. 427m2), wurde 2021 mittels eines Projektes mit Ausbau des Daches Rechnung getragen.
Thematiken wir Parkplätze wurden gemeinsam mit der Einwohnergemeinde bereits gelöst, als dass die Parkplätze der Verwaltungsmitarbeiter, wie jetzt auch schon, bei den Einwohnergemeindeparkplätzen entlang des Chäsiweges zu liegen kommen. Die somit ausschliesslich für Kunden und Gäste benötigten Parkplätze sowohl des Volgs als auch der Verwaltung können mittels den, sich um das Gebäude herum befindlichen Parkplätze abgedeckt werden. Ebenfalls wurde seitens des Kantons Solothurns der Bürgergemeinde bestätigt, dass die Parkplätze entlang der Hauptstrasse bis auf einen bestehen bleiben, sollte die Dorfstrasse dereinst saniert werden.
